Erol Sander

 



1973 kam Erol Sander als Fünfjähriger mit Mutter und Schwester aus der Türkei nach München. Nachdem er bis kurz vor dem Abitur in München das Willi-Graf-Gymnasium besuchte, ging er auf drei verschiedene Internate, unter anderem in eine Klosterschule am Chiemsee, und begann anschließend ein Studium der Politik- und Wirtschaftswissenschaften. 1992 ging er nach Paris, um seine Karriere als Fotomodell fortzusetzen. Er arbeitete sieben Jahre lang für zahlreiche Designer in Europa und den USA, wie "Armani", "Dolce & Gabbana", "Christian Dior", und finanzierte sich so seinen...

 

 

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1973 kam Erol Sander als Fünfjähriger mit Mutter und Schwester aus der Türkei nach München. Nachdem er bis kurz vor dem Abitur in München das Willi-Graf-Gymnasium besuchte, ging er auf drei verschiedene Internate, unter anderem in eine Klosterschule am Chiemsee, und begann anschließend ein Studium der Politik- und Wirtschaftswissenschaften. 1992 ging er nach Paris, um seine Karriere als Fotomodell fortzusetzen. Er arbeitete sieben Jahre lang für zahlreiche Designer in Europa und den USA, wie "Armani", "Dolce & Gabbana", "Christian Dior", und finanzierte sich so seinen Schauspielunterricht.

In Paris lernte er später auch die Französin Caroline Goddet, eine Nichte von Filmregisseur Oliver Stone, kennen, die er im Jahr 2000 heiratete. Sie haben zwei Söhne. Die Familie lebt in München. Der Künstlername des Schauspielers und ehemaligen Models Erol Sander entstand, nach eigenen Angaben, weil sein türkischer Name "Urçun Salihoðlu" zu kompliziert auszusprechen sei. Während seiner Model-Karriere benutzte er den kurzen, aber prägnanten Namen "Ufo".

Erol Sander debütierte 1999 im deutschen Fernsehen als erster türkischer Fernsehkommissar in der Titelrolle des Sinan Toprak. Darauf folgten vor allem "romantische Filme", bevor er 2002 im Fernsehfilm Für immer verloren eine Rolle im ernsthaften Fach erhielt. 2004 erhielt er von Stone die Nebenrolle eines Prinzen in Alexander. Seine Rolle als Schah Mohammad Reza Pahlavi in Soraya machte ihn europaweit bekannt. Seit 2008 spielt Erol Sander die Hauptrolle, den Kommissar Mehmet Özakin, in der ARD-Samstagabend-Prime-Time-Reihe Mordkommission Istanbul.

Zur Freilichtsaison 2007 übernahm er die Nachfolge von Gojko Mitiæ als Winnetou (der 1992 die Rolle von Pierre Brice übernommen hatte), bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg. Als erstes spielte er dort Winnetou I. 2008 folgte dann Winnetou und Old Firehand und 2009 kämpfte er gegen Cornel Brinkley (Martin Semmelrogge) in Der Schatz im Silbersee. Während seiner Mitwirkung erreichten die Karl-May-Festspiele einen neuen 60-jährigen Zuschauerrekord von über 320.000 Zuschauern in ca. 73 Vorstellungen. Auch 2010 und 2011 kämpfte er wieder als Apachenhäuptling Winnetou am Bad Segeberger Kalkberg. 2010 wurde dort Halbblut, 2011 Der Ölprinz gespielt; wieder mit einem Rekord an Zuschauerzahlen. Erol Sander verlängerte seine Zusammenarbeit mit der Betreibergesellschaft bis 2012.

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