Volker Bengl

 



In der Geschichte der Musik bilden Musik und Magie eine untrennbare Einheit. Komponisten wie Johann Sebastian Bach fühlten sich in ihrem Schaffen Gott nah und komponierten nur zu seiner Ehre allein. Magische Töne ergreifen die Menschen und reinigen die Seele. Musik ist im Grunde die einzige Kunstform, die direkt auf Emotionen und Phantasie einwirkt und den Hörer auf der Stelle in eine andere Welt entführen kann. Das Album "Magische Töne", bei dem eine Arie aus Karl Goldmarks Oper "Die Königin von Saba" bei der Namensgebung Pate stand, bietet eine persönliche Auswahl von atmosphärischen...

 

 

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In der Geschichte der Musik bilden Musik und Magie eine untrennbare Einheit. Komponisten wie Johann Sebastian Bach fühlten sich in ihrem Schaffen Gott nah und komponierten nur zu seiner Ehre allein. Magische Töne ergreifen die Menschen und reinigen die Seele. Musik ist im Grunde die einzige Kunstform, die direkt auf Emotionen und Phantasie einwirkt und den Hörer auf der Stelle in eine andere Welt entführen kann. Das Album "Magische Töne", bei dem eine Arie aus Karl Goldmarks Oper "Die Königin von Saba" bei der Namensgebung Pate stand, bietet eine persönliche Auswahl von atmosphärischen Liedern und Opernarien, die der Startenor Volker Bengl gekonnt interpretiert. Aufgenommen wurde das fünfte Album des Tenors im großen Rundfunksaal des Slowakischen Rundfunks mit dem Slovakia Classic Orchestra. Dirigiert wurde das Orchester von Alexander Kalajdzic. Produziert wurde der Tonträger von Martin Stock und Martin Pfeiffer.

Volker Bengl wurde in Ludwigshafen am Rhein geboren. Er kommt aus einer Handwerkerfamilie und verlebte zusammen mit seiner Schwester Ulrike eine glückliche aber materiell bescheidene Kindheit. Seine Schwester ist ebenfalls Sängerin. Als er mit sieben Jahren eine Platte mit Rudolf Schock hörte, wusste er, dass er Sänger werden muss. Doch erst einmal beendete er eine Lehre als Chemielaborant und erst mit zwanzig "outete" er sich als Sänger vor seiner Familie. Im Gegensatz zur Familie waren die Gesangspädagogen von seinem Können nicht überzeugt und er begann ganz von vorne, indem er erst einmal Noten paukte und eisern übte, aber immer noch ohne Lehrer. Schließlich schaffte er den Sprung an die Musikhochschule in Mannheim, unterstützt von keinem Geringeren als Rudolf Schock, seinem Idol und späteren Förderer. "Die Liebe zum Gesang und zur Musik haben mir Mut gemacht, es immer weiter zu versuchen. Ich hoffe, ich kann vielen Leuten damit ein Beispiel geben, die Flinte nicht zu früh ins Korn zu werfen. Man muss für seine Ziele kämpfen und die Zweifel, die logischerweise bei Niederlagen aufkommen, überwinden."

Bengl studierte Gesang an der Hochschule für Musik Mannheim/Heidelberg und nahm nebenbei Privatstunden bei Rudolf Schock, Rina del Monaco und Erika Köth. Sein erstes festes Engagement hatte er am Staatstheater Saarbrücken. Es folgt ein Engagement am renommierten Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo Bengl auch heute noch als festes Ensemble-Mitglied singt. Nebenbei war er Gast an über 50 deutschsprachigen Bühnen u.a. an der Dresdner Semperoper, am Staatstheater Wiesbaden u.v.m. Bisher hat er weltweit 800 Konzerte gegeben und war auch mit den Berliner Philharmonikern auf Tour. Volker Bengl ist einer der am häufigsten engagierten Operntenöre im Deutschen Fernsehen 150 TV-Sendungen wie die Carreras Gala, Melodien für Millionen, Sonntagskonzerte u. a. hat er mittlerweile bestritten, was für seine ungebrochene Beliebtheit bei den Medien spricht. Er hasst Stillstand und hat den Ehrgeiz sich und seine Stimme immer weiter zu entwickeln. "Mein Ziel ist es meine stimmlichen Kapazitäten voll auszuschöpfen. Das geht nur durch unermüdliche Arbeit an der Gesangstechnik und der Textumsetzung", erläutert Bengl seine Einstellung zur Gesangskunst. "Ich sehe es als meine Berufung an, die Menschen mit meiner Kunst glücklicher, positiver und optimistischer zu machen." Doch wer Bengl jetzt für einen eingleisig fixierten Menschen hält, der nur für die Musik lebt, missversteht den Sänger. "Ich versuche bei allem musikalischen Ehrgeiz abseits der Bühne das Leben zu genießen und kann mir den Luxus der geistigen und beruflichen Freiheit gönnen. Das ist mir als Mensch und Künstler ungeheuer wichtig."

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