Michael Hirte

 



Seit der aus Lübbenau im Spreewald stammende Hirte vor fast zwei Jahren aus der RTL-Show "Das Supertalent" als umjubelter Sieger hervorging, ist das Leben des 46-jährigen Mundharmonika-Spielers von Höhepunkten erfüllt, die anderen Musikern in ihrem ganzen Leben nicht erleben dürfen.

Hatte der ehemalige Straßenmusiker und LKW-Fahrer seine Kunst vor seiner Teilnahme an der TV-Sendung noch in Fußgängerzonen dargeboten, so strömen heutzutage regelmäßig tausende von Fans zu seinen Konzerten. Er begeistert in TV-Shows Millionen von Zuschauern mit seinen Songs, die sich zu...

 

 

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Seit der aus Lübbenau im Spreewald stammende Hirte vor fast zwei Jahren aus der RTL-Show "Das Supertalent" als umjubelter Sieger hervorging, ist das Leben des 46-jährigen Mundharmonika-Spielers von Höhepunkten erfüllt, die anderen Musikern in ihrem ganzen Leben nicht erleben dürfen.

Hatte der ehemalige Straßenmusiker und LKW-Fahrer seine Kunst vor seiner Teilnahme an der TV-Sendung noch in Fußgängerzonen dargeboten, so strömen heutzutage regelmäßig tausende von Fans zu seinen Konzerten. Er begeistert in TV-Shows Millionen von Zuschauern mit seinen Songs, die sich zu hunderttausenden verkaufen. Diverse Medien- und Publikums-Awards sowie zahllose Gold- und Platin-Auszeichnungen für seine bislang drei Alben aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, belegen seine nachhaltige und große Popularität.

Nun erscheint im Oktober 2010 Michael Hirtes viertes Album. Nach "Der Mann mit der Mundharmonika" (2008) und "Der Mann mit der Mundharmonika 2" (2009), sowie dem Weihnachtsalbum "Einsamer Hirte und die schönsten Weihnachtslieder" hat sich der Musiker diesmal etwas ganz Anderes ausgedacht.

Auf "Die schönsten Filmmelodien" vereint er seine persönlichen Lieblingssongs der Kinogeschichte. "Die Idee hatten wir schon recht lange und wir haben ja auf den bisherigen CDs auch bereits einiges an Pulver verschossen, z.B. mit dem ‚Winnetou'-Titelsong, mit ‚Danny Boy' oder ‚Einsamer Hirte' - das ist ja auch eine Filmmelodie" erklärt Michael.

Eines der erfolgreichsten Lieder aller Zeiten, die James-Horner-Komposition "My Heart Will Go On", die 1997 in der Interpretation von Céline Dion zu einem weltweiten Nummer-Eins-Hit wurde und bis heute als eine der erfolgreichsten Singles aller Zeiten gilt war musikalischer Ausgangspunkt für die Soundtrack-Kollektion. "Das Stück habe ich bereits damals auf der Straße mit einem anderen Musiker zusammen gespielt, er hat mich auf der Gitarre begleitet und dazu gesungen", erzählt er, "das kam bei den Leuten extrem gut an."

Zu Hirtes Lieblingstiteln auf "Die schönsten Filmmelodien" ist die Titelmelodie des Western-Klassikers "Spiel mir das Lied vom Tod" von Ennio Morricone. Der "Supertalent"-Sieger war zunächst extrem skeptisch hinsichtlich der Eignung des legendären Stücks, obwohl es sich durch seine Instrumentierung geradezu aufdrängt. "Man versucht ja nicht, an das Original heran zu kommen, denn das geht überhaupt nicht", berichtet er, "denn jeder Mundharmonika-Spieler hat seine ganz eigene und persönliche Art und Weise, mit dem Instrument umzugehen."

Zweifellos das größte Highlight für Hirte-Fans ist allerdings der einzige Nicht-Filmsong des Albums - "Jenny's Song". Es ist die erste Eigenkomposition des Mundharmonika-Superstars und gleichzeitig ein Lied mit großer persönlicher Bedeutung. "Ich habe das Stück für meine Managerin und Lebenspartnerin geschrieben", erklärt er. "Es ist auf der letzten Konzertreise entstanden. Ich saß mit meiner Mundharmonika und Gitarre im Tourbus und habe mir die Melodie ausgedacht."

Mittlerweile nennt Michael Hirte mehr als hundert Exemplare der Mundharmonika sein Eigen. Die spektakuläre Zahl ergibt sich aus der Arbeitsweise des Musikers. "Es gibt Stücke, da braucht man zwei bis drei verschiedene Mundharmonikas wenn es z.B. verschiedene Strophen in verschiedenen Tonarten gibt, oder auch nur, um etwas Abwechslung reinzubringen." erklärt er. Der erfolgreichste deutsche Instrumentalist der vergangenen Jahre vertraut dabei ausschließlich seiner Lieblingsmarke Hohner. "Ich hab auch schon andere ausprobiert", erzählt er, "aber durch den Holzkörper haben diese Instrumente einfach einen fantastischen Klang". Michael Hirte erlebt das vermutlich längste Happy End der Musikgeschichte.

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