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Markus Barth
In Bamberg geboren und aufgewachsen im unterfränkischen Zeil am Main als Sohn zweier Finanzbeamten. Humor ist hier also quasi Notwehr.
Er begann in München ein Studium der Theaterwissenschaft, merkte aber zum Glück rechtzeitig, dass sein Herz wenig an der Wissenschaft, aber sehr an der Comedy hängt. So zog er nach Köln und schrieb viele Jahre Texte für Deutschlands erfolgreichste Comedy-Shows (von „Die Sat1 Wochenshow“ über "Ladykracher" bis zur „heute Show“) und mehrere Bücher (zuletzt den Bestseller „Zwanzigtausend Reiseleiter - Wenn dich wildfremde Menschen quer durch den…
In Bamberg geboren und aufgewachsen im unterfränkischen Zeil am Main als Sohn zweier Finanzbeamten. Humor ist hier also quasi Notwehr.
Er begann in München ein Studium der Theaterwissenschaft, merkte aber zum Glück rechtzeitig, dass sein Herz wenig an der Wissenschaft, aber sehr an der Comedy hängt. So zog er nach Köln und schrieb viele Jahre Texte für Deutschlands erfolgreichste Comedy-Shows (von „Die Sat1 Wochenshow“ über "Ladykracher" bis zur „heute Show“) und mehrere Bücher (zuletzt den Bestseller „Zwanzigtausend Reiseleiter - Wenn dich wildfremde Menschen quer durch den Kontinent schicken“).
2007 ging er dann endlich selbst auf die Bühne und eroberte mit seiner unverwechselbaren Art des maximal-minimalistischen Stand-Ups schnell Deutschlands Bühnen, TV-Sender und Radiostationen. Das Motto lautet: „Eine Bühne, ein Mikro - Der Rest ergibt sich.“ Spricht er im einen Moment noch über seine Erfahrungen auf dem Campingplatz, zerlegt er im nächsten schon die Homophobie - thematisch kennt Markus Barth keine Beschränkungen. Die Grenzen zwischen Kabarett und Comedy interessieren ihn nicht, seine Pointen sind schlau und ehrlich, empathisch und relevant, mal brüllkomisch und mal berührend.
Die neue Liveshow - "Pures Gold"
Der größte Vorteil im Leben eines Stand-Up-Comedians? Egal was dir passiert, jede Glückssträhne und jede Katastrophe - irgendwann wird eine fulminante Bühnennummer draus. Pures Gold eben! Und so holt Markus Barth in seiner neuen Liveshow die Schaufel raus und gräbt nach den Nuggets.
Der Meister des maximal-minimalistischen Stand-ups ("Eine Bühne, ein Mikro - alles andere überlass’ ich Helene Fischer“) buddelt überall da, wo’s funkelt - aber auch wo’s weh tut. Er pflügt durch seine eigene Biographie, feudelt durchs aktuelle Zeitgeschehen und schaut für sein Publikum sogar in die Zukunft („Ab welchem Alter muss ich eigentlich mit Rennradklickschuhen durch deutsche Weinorte stöckeln?“).
Nebenbei plaudert er nur scheinbar harmlos mit dem Publikum, schont niemanden (vor allem nicht sich selbst) und schafft mühelos den Spagat zwischen Schmerz und Pointe. Denn: Komödie ist Tragödie plus Zeit. Gut, und ein paar Gags schaden auch nicht. Aber glauben Sie uns: Davon hat Markus Barth genug im Gepäck.